DM Masters in Görlitz – Christian Weinhold gewinnt den ersten Deutschen Meistertitel für Jenatec-Biehler-Masters !

 

Bei den Deutschen Meisterschaften auf der traditionsreichen Strecke rund um die Landeskrone in Görlitz trafen sich die besten Fahrer der Republik. Wir waren in drei Altersklassen am Start. Nach einem dritten Platz bei der DM im Vorjahr sollte es diesmal endlich mit einem Titel klappen! Viel Schweiß, Mühe und Trainingskilometer hatten wir investiert, um gut gerüstet ins Rennen zu gehen. Unser Weini startete in der Masters-Klasse 4 als Solofahrer und hatte drei starke Fahrer auf seinem Radar. Der Vorjahressieger Ulrich Rottler machte auch gleich zu Beginn mächtig Dampf mit immer wiederkehrenden Attacken. Daraus bildete sich eine 4-Mann Spitzengruppe mit ihm, dem Hessen Gerhard Hack, dem Bayern Robert Glaßl und unserem Christian Weinhold, die das Rennen bestimmten. Durch das hohe Tempo und die Beschleunigungen an den Anstiegen fiel Sportfreund Hack aus der Gruppe, so dass es zu dritt auf die letzte Runde ging. Am letzten Berg attackierte der Vorjahressieger nochmals, doch Glaßl und Weini ließen sich nicht mehr abschütteln. So kam es zum finalen Sprint der drei auf der ansteigenden Zielgeraden, den Christian vor Robert Glaßl und Ulli Rottler gewann!

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Bei den Masters der AK 3 wurde ebenfalls schon von Beginn an zügig gefahren. Falk und Harry gingen gingen in den ersten Runden aktiv fast alle Angriffe mit. Am Berg eingangs Görlitz (Schlaurother Berg) gab der Vorjahressieger Matthias Lastowski schon in der ersten Runde mächtig Gas, in der nächsten Runde wieder das gleiche Spiel – so ging Torsten mit und zusammen mit dem Ulmer Heiko Gericke (im letzten Jahr DM-Vierter hinter Torsten) entstand ein starkes Quartett vor dem Feld. Jedoch fuhr Heiko keine Führungen mit. Dadurch lief die Gruppe dann unrund und wurde wieder eingeholt. An der Form lag es sicher nicht, denn der Ulmer gab wenige Kilometer später alleine im Gegenwind Gas und fuhr immer wenige hundert Meter vor dem Feld. Eine Runde später sprangen zwei Fahrer vom Feld weg und bildeten eine Dreiergruppe an der Spitze. Am Schlaurother Berg attackierten  Lastowski und Torsten, kamen jedoch nicht richtig weg vom Feld. Der Abstand pendelte sich bei ca. 30 Sekunden ein. Im Feld wurde nicht richtig nachgefahren, jedoch arbeiteten Harry und auch der Merkur-Fahrer Bernd Weinhold im Feld mit Nachführarbeit. In der Schlussrunde waren es 2 km vor dem Ziel am Schlaurother Berg noch 30 Sekunden – eigentlich uneinholbar, aber die Spitzenfahrer pokerten zu hoch. Auf der Zielgerade wurde der Sprint von Lastowski eröffnet und die Führenden wurden eingeholt. Torsten, gut platziert am Hinterrad von Altmeister Ralf Keller bekam jedoch Krämpfe und konnte nicht durchziehen. Der sehr effektiv fahrenden Leipziger vom BDO-Team gewann den Spurt und holte sich nach 2014 seinen zweiten Titel auf dieser Strecke! Unser Harry wurde im Spurt des Feldes noch Elfter – nach der Vorarbeit auf der letzten Runde eine gute Platzierung.

In der jüngsten Masters-Klasse waren beide Michas und Jörg über 7 Runden am Start. In der dritten Runde fuhr der Zeitfahrer Tino Beck alleine los. Etwas später fuhr unser Michael Schaefer mit dem Rockefeller Jörn Mattke hinterher und bald darauf bildete sich eine starke Dreiergruppe. Für uns und für Rockefeller eine super Situation, konnten sich doch die vermeintlichen Siegkandidaten aus beiden Teams etwas zurücknehmen. Unser Micha Kopf wollte sich jedoch hier nicht schonen und rackerte bei jeder Attacke sofort hinterher , um die Nachführung zu unterbinden. Der Abstand der Führenden wuchs von Runde zu Runde und auf knapp eine Minute. Sollte die Gruppe wie bei der letzten DM durchkommen, hatten wir mit Micha den vermeintlich spurtstärksten Fahrer in der Gruppe. Über 60 km sah alles noch aussichtsreich aus, Eingangs der letzten Runde bliesen jedoch die stärksten Fahrer im Feld um Vladi Riha, Markus Swassek und A-Fahrer Axel Hauschke zum Angriff und holten die Führungsgruppe in einer 10-Mann-Gruppe ein. Micha Schaefer konnte als einziger der bis dahin Führenden das hohe Tempo mitgehen und kam mit der Gruppe zum letzten Anstieg. Hier attackierte der stark fahrende Vladi Riha nochmals, kam jedoch nicht weg. Rainer Beckers, ebenfalls ein Siegkandidat musste mit Krämpfen am Berg die Gruppe ziehen lassen. Im finalem Sprint holte sich Hardy Zimmermann den Sieg vor Vladi Riha. Unser Michael Schaefer konnte mit seinem 7. Platz und seiner Leistung zufrieden sein.

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